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Kooperationsvereinbarungen geschlossen

Team

Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen steht das Konsortium der PSRT-Studie. Die federführende Einrichtung, das Institut für Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, hat die vertragliche Grundlage für die Zusammenarbeit mit den beteiligten Rehabilitationseinrichtungen sowie dem Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik (IMEBI) der Universitätsmedizin Halle geschaffen.

Wer welche Rolle übernimmt

Die Vereinbarungen regeln die Aufgabenteilung im Projekt verbindlich. Die beiden Rehabilitationskliniken – die Fachklinik „Alte Flugschule” der Institut für Gesundheit und Bildung gGmbH im erzgebirgischen Großrückerswalde und die Fachklinik Rusteberg im thüringischen Marth – übernehmen als Studienzentren die Rekrutierung der Teilnehmenden und die Durchführung des Trainings im laufenden Rehabetrieb. Das IMEBI verantwortet als methodisch unabhängige Einrichtung das Datenmanagement und die statistische Auswertung.

Diese Trennung von Durchführung und Auswertung ist kein Formalismus, sondern ein Qualitätsmerkmal: Wer die Daten am Ende analysiert, ist nicht an der Behandlung beteiligt. Das schützt die Ergebnisse vor unbewusster Verzerrung und entspricht dem methodischen Standard kontrollierter klinischer Studien.

Ein Vorhaben über Ländergrenzen hinweg

Mit Standorten in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ist die Studie von Beginn an mehrzentrisch und länderübergreifend angelegt. Für das Persönlichkeitsorientierte Selbststeuerungstraining (PSRT) bedeutet das eine breitere Basis: Das Training wird nicht unter Laborbedingungen an einem einzelnen Haus erprobt, sondern in unterschiedlichen Versorgungsrealitäten der stationären Suchtrehabilitation. Die unterzeichneten Vereinbarungen bilden dafür den organisatorischen Rahmen.